Filtrations-Kühlung

Hintergrundwissen

Bei der mechanischen Bearbeitung von Metallen entstehen Verunreinigungen — Späne des abgetragenen Materials — und Hitze durch die Einwirkung des Werkzeugs, bspw. des Fräsers oder des Bohrers. Dagegen wird Kühlschmierstoff (KSS) – auch Bohr- oder Schleifmilch genannt – eingesetzt, der als Flüssigkeit direkt auf die Werkstelle gegeben wird. Die Verunreinigungen werden weggespült und die Hitze abgeführt. Beim Einsatz von Werkzeugmaschinen geschieht die Zugabe von KSS normalerweise vollautomatisch und in einem Kreislauf.

Wo hohe Präzision gefordert ist, spielen zuverlässige KSS-Temperaturen eine entscheidende Rolle für die Maßhaltigkeit und Oberflächengüte des Werkstücks. Gekühlt werden sowohl das Werkstück als auch das Werkzeug.

Der Verbrauch von KSS wirkt sich auf die Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit der Produktion aus. Daher wird KSS nach Möglichkeit in einem Kreislauf aufbereitet und wieder verwendet, solange die gewünschten Kühl- und Schmiereigenschaften gewährleistet sind.

Die Aufbereitung von KSS senkt die Betriebskosten und schont die Umwelt. Zur Aufbereitung gehört im Wesentlichen das Herausfiltern der Verunreinigungen (vor allem Späne) und das Herunterkühlen des gereinigten KSS auf die korrekte Starttemperatur. Neben Kühlern, die eine einzelne Werkzeugmaschine mit aufbereitetem KSS versorgen, ermöglichen größere Systeme auch die zeitgleiche Kühlung von mehreren Maschinen. 

Das Herunterkühlen sorgt nicht nur für die notwendige Kühlung und Schmierung von Werkzeug und Werkstück. Bei Temperaturen zwischen etwa 20 und 45° C finden diverse Bakterienarten und andere Mikroorganismen einen idealen Nährboden, vermehren sich und zersetzen Bestandteile der Emulsion. Dadurch werden nicht nur die Schmiereigenschaften negativ beeinflusst – zusätzlich steigt die Gefahr gesundheitlicher Beeinträchtigungen der Mitarbeiter, die mit dem KSS in Kontakt kommen könnten.

Das Herunterkühlen des KSS bei der Reinigung ist integraler Bestandteil der Aufbereitung, um die ursprüngliche Qualität und Leistungsfähigkeit wiederherzustellen, die für die Fertigungsqualität entscheidend ist. Für die Herausforderungen der wirtschaftlich und ökologisch nachhaltigen Kühlung von KSS bei der Filtration hat HYFRA Antworten und Lösungen.

Zukunftssichere Lösungen

Neben den bewährten Standardlösungen entwickelt HYFRA auch individuelle Lösungen Hand in Hand mit den Kunden — so, wie z. B. drehzahlgeregelte Kälteanlagen für einen weltweit führenden Hersteller multifunktionaler Dreh-Bohr-Fräszentren. Diese Präzisions-Maschinen finden in der Fertigung komplexer Komponenten in der Luftfahrt-, Energie- und Automobilindustrie Anwendung.

Für die Prozesskühlung der verschiedenen Filtrationsanwendungen werden vor allem Eintauchkühler der Serie HYFRA Gamma und Durchlaufkühler der Serie HYFRA Alpha eingesetzt.

Ihr direkter Kontakt

Tel: 02687/898 0
E-Mail: info@hyfra.com

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